Vorsorge & Finanzen
Wer trägt die Bestattungskosten, wenn nichts geregelt ist?
Eine Beerdigung kostet in Deutschland heute schnell mehrere Tausend Euro, und die Rechnung kommt oft kurzfristig. Ein sachlicher Überblick darüber, wer zahlen muss, warum das gesetzliche Sterbegeld weggefallen ist und welche Möglichkeiten der privaten Vorsorge bestehen.
Auf einen Blick
Hohe Rechnungen treffen Angehörige oft binnen weniger Tage
Eine Bestattung kann mehrere Tausend Euro kosten. Wie hoch die Rechnung ausfällt, hängt unter anderem von Bestattungsart, Region, Grabart und persönlichen Wünschen ab. Ob im Einzelfall Unterstützung in Betracht kommt, hängt von der persönlichen und rechtlichen Situation ab.1
Die Preise für Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren sind gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lagen sie im Jahr 2024 um 4,6 % über dem Vorjahresniveau.2 Die tatsächliche Kostenentwicklung kann je nach Region, Bestattungsart und individuellen Leistungen unterschiedlich ausfallen.
Für viele Hinterbliebene kommt diese finanzielle Belastung völlig unerwartet. Neben der Trauer und der organisatorischen Last stehen dann oft binnen weniger Tage hohe Rechnungen im Raum.
Was eine Beerdigung kosten kann
Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt stark von Region, Bestattungsart und persönlichen Wünschen ab. Das folgende Beispiel zeigt eine mögliche Zusammensetzung.
Beispielhafte Bestattungskosten in Deutschland
Hinweis: Die Kosten können je nach Fall und Region stark schwanken. Es handelt sich um beispielhafte Richtwerte, nicht um verbindliche Preise.
Wer ist eigentlich zur Zahlung verpflichtet?
Wer die Bestattungskosten trägt, hängt vom Einzelfall ab. In der Regel tragen die Erbinnen und Erben die Kosten. Rechnungen des Bestattungsunternehmens oder Gebührenbescheide können zunächst auch an die Person gerichtet werden, die die Bestattung veranlasst.1
Können Erbinnen, Erben oder weitere bestattungspflichtige Personen die erforderlichen Kosten nicht tragen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Kostenübernahme durch das Sozialamt beantragt werden.4
Das gesetzliche Sterbegeld gibt es seit 2004 nicht mehr
Gesetzliche Krankenkassen zahlen seit dem Jahr 2004 kein Sterbegeld mehr. Für Bestattungskosten besteht daher kein allgemeiner Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung.3
Unter bestimmten Voraussetzungen können die erforderlichen Bestattungskosten nach § 74 SGB XII übernommen werden, wenn es den hierzu verpflichteten Personen nicht zugemutet werden kann, die Kosten selbst zu tragen. Ob diese Voraussetzungen vorliegen, entscheidet das zuständige Sozialamt im Einzelfall.4
Möglichkeiten der privaten Vorsorge prüfen
Viele Menschen entscheiden sich deshalb für eine private Sterbegeldvorsorge, um die eigene Familie im Ernstfall finanziell zu entlasten.
Anbieter wie die ERGO ermöglichen eine vergleichsweise einfache Absicherung der Bestattungskosten. Die monatlichen Beiträge richten sich dabei nach Alter und gewünschter Leistung.5 ERGO ist ein in Deutschland seit Langem etablierter Versicherungsanbieter. Die konkreten Leistungen ergeben sich aus dem jeweils gewählten Tarif.
Eine private Sterbegeldvorsorge kann je nach Tarif unter anderem folgende Vorteile bieten*:
Was eine private Vorsorge leisten kann
- ✓ Bei ERGO ist im Premium-Tarif eine Versicherungssumme bis zu 20.000 € möglich.
- ✓ Die Versicherungsleistung ist nicht zweckgebunden. Bezugsberechtigte Personen können sie nach dem Todesfall im Rahmen der jeweiligen Vertragsbedingungen verwenden.
- ✓ Bei ERGO ist eine Aufnahme ohne Gesundheitsfragen möglich.5
Bei der ERGO Sterbegeldversicherung gilt je nach Tarif eine Aufbauzeit von 18 oder 36 Monaten. Bei Tod während dieser Zeit werden bei einer anderen Todesursache als Unfall grundsätzlich die bis dahin gezahlten Beiträge erstattet. Nach Ablauf der Aufbauzeit besteht die volle garantierte Versicherungssumme gemäß dem gewählten Tarif. Bei Unfalltod gelten abweichende Leistungen. Maßgeblich sind die jeweiligen Tarifbedingungen von ERGO.5
Beitrag zur Sterbegeldvorsorge berechnen
Wählen Sie Ihre Altersgruppe, um einen unverbindlichen Beitrag beim Anbieter zu berechnen.
Bei ERGO ist ein Abschluss ab 40 Jahren möglich. Je nach Tarif liegt das maximale Eintrittsalter bei 80 beziehungsweise 85 Jahren. Die konkrete Verfügbarkeit und der Beitrag ergeben sich beim Anbieter.5
Werbliche Veröffentlichung der Belmanco BV.
*Die in dieser Anzeige beschriebenen Leistungen richten sich stets nach dem abgeschlossenen Tarif des jeweiligen Anbieters und können abweichen.